Christian W.

27 Jahre

Buchloe

Maschinenbau

04/2015

Optimist

Im Alter von 6 Jahren entdecke Christian Wittmann Eishockey für sich. Seit dem war der Sport für ihn mehr als nur ein Hobby. Den Wunsch professionell zu spielen, verlor er auch während seiner Lehre nicht aus den Augen. Bei der sich anschließenden Weiterbildung zum Maschinenbautechniker in Augsburg wurden die Harzer Falken auf das Talent aufmerksam. So kam es, dass der gebürtige Bayer zum Eishockey spielen nach Braunlage zog und dort seine Ausbildung beendete. Christians Wissensdurst war mit dem Abschluss in der Tasche aber noch nicht gestillt. Er entschied sich für ein Studium an der TU Clausthal und verlängerte gleichzeitig bei den Harzer Falken.

Mit Ausbildung zum Studium

„Die Kombination war einfach perfekt für mich“, erinnert sich Christian. Mit dem Programm Techniker2Bachelor der TU ist es möglich, sich in der Ausbildung erworbene Kompetenzen auf das Studium anrechnen zu lassen und somit die Studienzeit zu verkürzen. Aber das allein macht noch keinen Bachelor. „Die größte Herausforderung für mich war die erforderliche Selbstständigkeit hier“, berichtet der 27-Jährige. „Die Hilfestellungen und Tipps der Studienberatung waren super, aber Verantwortung muss man eben alleine übernehmen“, stellt Christian pragmatisch fest. Denn für ihn ist es eine besondere Situation neben dem Leistungssport, auch noch das Studium am Laufen zu halten. „Man hat schon sehr viele Freiheiten hier. Ich entscheide, ob ich zur Vorlesung gehe oder nicht. Das ist Segen und Fluch zugleich“, schmunzelt der Maschinenbaustudent.

Eine Wohnung in Clausthal ist kein großes Problem

Momentan wohnt er sogar noch in Braunlage und pendelt zwischen Eishalle und Hörsaal. Aber ein Umzug nach Clausthal steht bevor. Das dürfte möglich sein, da die Wohnsituation, im Vergleich zu anderen Studentenstädten, hier in Clausthal entspannter ist. Optimistisch blickt Christian Wittmann auch seiner Zukunft entgegen. Noch steht für ihn nicht fest, ob er seinen Master machen will. „Ein gutes Jobangebot würde mich auch reizen“, gibt er ehrlich zu und ergänzt: „Oder ich gehe mal nach Amerika. Ich lass mich einfach überraschen,“ denn es wäre ja langweilig, wenn er jetzt schon wisse, was später noch alles passiert.

Vernetzt zu sein, ist wichtig

Allen Studienanfängern rät Christian, sich von Beginn an gut zu vernetzen und durchzuhalten. „Im Grunde ist es wie beim Sport. Man wächst mit seinen Aufgaben und Rückschläge sind oftmals auch eine Möglichkeit, gestärkt aus einer Sache heraus zugehen“, reflektiert er. Außerdem zeichne sich die Uni durch ein großes Wir-Gefühl aus und das helfe auch, schwierige Situationen zu meistern. Man gehört hier irgendwie zusammen: Also Teamplay – wie beim Eishockey.

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