Wiebke W.

24 Jahre

Mülheim an der Ruhr

Betriebs-

wirtschaftslehre

10/2014

Sportsfreundin

Die TU Clausthal ist die einzige Universität Deutschlands, die in einem Wintersportgebiet liegt. Auch dieser Aspekt weckte Neugier bei der sportbegeisterten Wiebke Weischenberg. Und so kam es, dass die gebürtige Ruhrpottlerin ihr BWL-Studium an der TU Clausthal begann. „Ich wollte gern in eine etwas ländlichere Gegend. Die Mietpreise waren bezahlbar und die Uni reagierte schnell auf meine Bewerbung“, erinnert sich die 24-Jährige. Eine Wohnung hatte sie sogar von Mülheim aus anmieten können. Für einen gelungenen Start in den neuen Lebensabschnitt war also alles perfekt vorbereitet.

Geheimtipp „Bärchenwoche“

Nachdem man die Abiturientin dann noch in der „Bärchenwoche“, der Einführungswoche für Erstsemester, in die Geheimnisse von Clausthal-Zellerfeld einweihte, fühlte sie sich schnell wohl. „Ich würde jedem empfehlen, dort mitzumachen“, erzählt sie rückblickend. „Es erleichtert das Ankommen ungemein. Man lernt viele Leute kennen und aus diesen zunächst lockeren Begegnungen sind inzwischen echte Freundschaften gewachsen. Wir lernen zusammen oder gehen gemeinsam auf Partys“, so die BWL-Studentin. Insgesamt fühlt sie sich in der Harzstadt gut aufgehoben und möchte auch für ihren Master, am liebsten im Bereich Bergbau, in Clausthal bleiben. „Wenn ich eine Frage zu einer Aufgabe habe, kann ich mich immer an den Dozenten wenden. Man kümmert sich um uns. Außerdem ist es super angenehm, dass die Seminare und Vorlesungen nicht überfüllt sind“, erzählt Wiebke. Darüber hinaus schätzt sie sowohl die Nähe als auch die kurzen Wege und berichtet weiter: „Wenn man irgendeine Information oder Hilfe benötigt, fällt einem schnell jemand ein, den man diesbezüglich ansprechen könnte.“

Ausländische Studenten inspirieren

Bei ihrem Nebenjob im Studentensekretariat gibt Wiebke Weischenberg ihr bisher erworbenes Wissen rund um das Studium inzwischen selbst an andere weiter. Ihr dortiger Kontakt zu den vielen ausländischen Studierenden inspirierte sie, auch einmal ins Ausland zu gehen. „Die Geschichten meiner Kommilitonen, zum Beispiel aus Guatemala, faszinieren mich und ich habe dadurch richtiges Fernweh bekommen“, so Wiebke. Später möchte sie auf jeden Fall außerhalb Deutschlands Berufserfahrungen sammeln. Bis dahin genießt die Sportabiturientin noch die Ruhe in Clausthal. „Ich hätte nie gedacht, dass mir so was mal wichtig wird. In fünf Minuten ist man im Wald oder auf der Wiese – klasse Lernbedingungen“, stellt sie fest.

Vielfältiges Freizeitangebot zum Abschalten

Zum Abschalten nutzt Wiebke regelmäßig das vielfältige Freizeitangebot der TU. Der Hochschulsport der Harzer Universität bietet mehr als 70 Sportarten an, obwohl man Sport selbst dort gar nicht studieren kann. Wiebke hat sich für Volleyball und Fußball entschieden. Letzteres sogar mit eigener Frauenmannschaft. Dort bewacht Wiebke erfolgreich das Tor. Aber eigentlich versucht sie jedes Semester etwas Neues auszuprobieren. Dies führte sie letztens zum Kanupolo. Aber man kann genauso Klettern, seinen Segelschein machen oder olympisches Fechten lernen. „Auch wenn man kein Sportfan ist, bietet die Uni ein abwechslungsreiches Angebot für alle Interessengebiete“, berichtet Wiebke. So heißt es also auch an der TU Clausthal „Wer die Wahl hat, hat die Qual“. Gut, dass die Entscheidung für das Studium bereits getroffen wurde...

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